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Passend zur Sommersaison verlost Murmels eine praktische Windeltasche mit passender U-Heft-Hülle im Wert von rund 20 €!
So seid ihr für den Sommerurlaub gut gewappnet und lästiges Kramen wird überflüssig. Die kleinen Schildkröten werden zum unverzichtbaren Begleiter.

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Einfach bis zum 21.06.2015
https://www.facebook.com/Murmelsshop
besuchen, Daumen dalassen und im entsprechnden Verlosungsbeitrag kommentieren, warum gerade ihr die beiden Preise abstauben solltet!
Der Gewinner wird ab dem 22.06.2015 auf Facebook bekannt gegeben. Der Gewinn wird dann umgehend auf dem Postweg verschickt.

Murmels drückt euch und euren Kleinen die Daumen!

Verstärkung naht

Ich weiß nicht genau, wie es anderen damit geht, aber manchmal stehe ich vor einem Nähproblem und muss erst einmal drei Anläufe nehmen, um zufrieden mit dem Ergebnis zu sein….

So habe ich mich an Jerseyhalstücher für meine Tochter gewagt. Für den Frühling oder Sommer sind diese ideal, denn die ganz Kleinen können sie vollsabbern, ohne dass die Klamotten nass werden und die Tücher sind aus einem leichten Stoff. So weit so gut.

Ich habe mir einige schöne Jerseystoffe besorgt. Für jeweils ein Halstuch habe ich zwei Vorlagen die aussehen wie ein Boomerang aus den Stoffen herausgeschnitten, die „schönen“ (rechten) Seiten aufeinandergelegt und rundherum genäht. Nicht zu vergessen dabei ist natürlich eine Wendeöffnung um die „schönen“ Seiten nach außen zu ziehen. Schnell war das Halstuch gewendet, die Wendeöffnung mit einer Naht verschlossen und das Halstuch so gut wie fertig.

Im Internet habe ich mir sogenannte KAM Snaps gekauft. Das sind Druckknöpfe, die aussehen wie Sterne oder Herzen. Sie sind aus Plastik und lassen sich mit einer Zange und den entsprechenden Aufsätzen für diese anbringen. Nun beichte ich euch von meinen Problemen mit Mr. Jersey:

Versuch 1: Wie ich es auch von anderen Druckknöpfen für Baumwollstoffe kenne, habe ich den Jerseystoff gestanzt (ich habe zwei kleine Löcher für die Druckknöpfe mit der Lochzange in die Enden des Halstuchs gestanzt). Dies war allerdings ein verheerender Fehler, dessen Ausmaß ich schnell zu spüren bekam. Der Jerseystoff riss sofort beim ersten Öffnungsversuch aus und dort wo einst ein Knopf seinen Platz hatte, klaffte ein schreckliches und irreparables Loch. Der Alptraum für jeden Stofffreund.

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Versuch 2: Man lernt nie aus und daher nähte ich wie oben beschrieben ein zweites Halstuch mit der neu gewonnenen Erkenntnis, diesmal die Lochzange zu ignorieren und die Druckknöpfe einfach durch den Stoff zu stechen und dann zu befestigen. Das Ergebnis war augenscheinlich deutlich besser. Der Stoff riss nicht sofort aus. Dennoch lassen sich die KAM Snaps nicht ohne etwas Widerstand öffnen. Früher oder später werden sich die Spitzen der Sterne in den Stoff bohren und ihn zerstören.

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Versuch 3: Nun bereits zweimal gescheitert bezwang ich mein Problem. Eine Verstärkung muss her! Für die Enden des Halstuchs habe ich mir vier Stücke aus einem robusten Baumwollstoff geschnitten. Alternativ kann auch z.B. eine alte Jeans verwendet werden. Je ein Stück der Verstärkung habe ich auf die Enden der linken Seiten gelegt und mit festgenäht, so dass sie nach dem Zusammennähen des Halstuches in der Innenseite des Halstuches verschwinden. Die KAM Snaps habe ich wie in Versuch zwei beschrieben einfach durch den Stoff gestochen und dann befestigt. Voila! Die Enden sind nun robust und reißen nicht mehr aus. Sicherlich werde ich nun lange Zeit Freude an dem Halstuch haben können!

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Bei Detailfragen zum Zusammennähen oder zu den KAM Snaps helfe ich euch gerne.

Denn Glück ist das Einzige, das größer wird, wenn man es teilt…

Die folgende Idee ist inspiriert von einem Beitrag, den ich im Fernsehen gesehen habe. Eine junge Designerin wollte Glückskekse backen und ist dabei kläglich gescheitert. Dies brachte sie auf die Idee, diese einfach zu nähen!

In meinem Fall stand ein vorübergehender Abschied von lieben Kollegen an und ich zerbrach mir tagelang meinen Kopf über ein kleines Abschiedsgeschenk, das nicht allzu viel kosten sollte. Dennoch sollte es ein kleiner Gruß sein, der mich nicht in Vergessenheit geraten lassen sollte. Dann erinnerte ich mich wieder an die Idee mit den Glückskeksen und beschloss, einen Versuch zu wagen. Sprachs und legte los:

Alles, was ihr dazu benötigt, ist:

Ein etwas dickerer Filz für den Keks, ein dünner Filz für Applikationen, Nähgarn, eine Schere, eine Tasse, etwas Kleber, eine Nadel und einen Marker. Gegebenenfalls noch einen Motivstanzer.

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Nehmt den etwas dickeren Filzbogen und markiert einen Kreis mit dem Umfang des Tassenrandes auf diesem. Schneidet euch nun eine runde Scheibe Filz aus (wie auf dem ersten Foto abgebildet).

Faltet die Scheibe in der Mitte, so dass die gegenüberliegenden Ränder genau aufeinander liegen und fixiert das Ganze mit einer Nadel. Nun malt euch eine Linie wie auf dem zweiten Foto abgebildet.

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An dieser Linie näht ihr nun mit einer Nadel entlang. Zieht das ganze fest zusammen, damit die Naht gut hält und vergesst nicht, den Faden am Ende außen über die beiden Ränder zu ziehen und dann gut zu verknoten. Das sollte dann in etwa so aussehen:

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Klappt nun die beiden Seiten von außen bis zur Naht:

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Und fertig ist der Glückskeks!

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Wie ihr seht, habe ich mit einem Herzstanzer noch ein Herz aus etwas dünnerem Filz gestanzt und dann aufgeklebt.

Für meine Kollegen habe ich den Glückskeks mit einem kleinen Schokoladenbonbon gefüllt, das die Botschaft „Danke“ übermittelt  ;)…

Dazu habe ich ein kleines Zettelchen mit meiner privaten E-Mail-Adresse und meiner Handynummer gelegt, damit wir in Kontakt bleiben.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren!